# MG PRIME — Full content --- --- > MG PRIME (MG Colors GmbH) is a German online shop for automotive and motorcycle refinish paint, colour-matched to the manufacturer’s original code or to RAL/Pantone references, and supplied as a touch-up pen, spray can, or bulk litre material. --- --- # Lack Wikipedia *MG PRIME · MG Colors GmbH — https://www.mg-prime.com/de/i/paint-knowledge* ## 1-Schicht Lack **Was ist ein Einschichtlack?** Auch bekannt als „1-Schicht“, „2-Komponenten (2K)“ oder „Direkt-Glanz“-System/-Lack. Bei diesen Lack-Systemen ist ein Überlackieren mit Klarlack nicht zwingend erforderlich. Beim Einschichtlack wird durch das Mischen von Lack und Härter eine chemische Reaktion in Gang gesetzt, die nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Diese bewirkt eine komplette Durchhärtung des Materials. Für die Literware wird der Härter normalerweise im Verhältnis 1 Teil Härter, 2 Teile Lack hinzugemischt. Dieser Gesamtmenge können dann bei Bedarf bis zu 15% 2K-Acrylverdünnung beigemengt werden. **Welche Lackfarben können mit Einschichtlack hergestellt werden?** Mit Einschichtlack ist es nur möglich, Uni-Lacke herzustellen; Metallic- oder Perleffekt-Farbtöne sind bei Einschicht-Systemen also ausgeschlossen. Einschichtlacke können in den Glanzgraden matt, seidenmatt und glänzend hergestellt werden. **Wo wird 1-Schichtlack hauptsächlich angewendet?** Heutzutage werden 1-Schicht-Lacke überwiegend bei Nutzfahrzeugen (LKWs, Traktoren, etc.) und günstigen Bussen verwendet. Ein 1-Schicht-Autolack wird aufgrund seiner erhöhten Qualität im Vergleich zu Lacken aus der Industrie auch oft zum Lackieren von Booten, Musikinstrumenten usw. verwendet. Fahrzeuge bis ca. Baujahr 1990 wurden auch oft im Einschichtverfahren lackiert. **Wann ist ein 1-Schichtlack-System sinnvoll?** Wenn ein Auto möglichst schnell, günstig und mit geringem Aufwand lackiert werden soll. Hier wird an der Trocknungszeit, einem zweiten Lackauftrag sowie einer zusätzlichen Klarlackschicht gespart. Oldtimer wurden sehr oft mit 1-Schicht-Lacken lackiert. Sind entsprechende Genehmigungen vorhanden und führt ein lizensierter Oldtimer-Restaurationsbetrieb die Lackierung aus, sollte ein historisches Fahrzeug in jedem Fall wieder mit dem Original-Lack lackiert werden. **Was sind die Nachteile von 1-Schichtlacken?** Ein mit 1-Schicht-Lack versehenes Fahrzeug weist schlechtere Beständigkeit gegen mechanische und chemische Belastungen (wie z. B. Bürsten in einer Waschanlage oder Stöße aller Art) sowie Umwelteinflüssen (z.B. UV-Strahlung) auf, als es bei einem mit Zweischichtlack lackiertem Fahrzeug der Fall ist. Einschichtlack hat, im Vergleich zu einem 2-Schicht-Lack-System, eine geringere Farbintensität. Eine Option die Sättigung zu erhöhen, wäre der Überzug mit Klarlack. Die Polierbarkeit eines 1-Schicht-Systems im Vergleich zu einem 2-Schicht-System ist anspruchsvoller, da beim 1-Schicht-System auch immer Farbpigmente mit abgetragen werden. Die Oberfläche kann durch die Erhitzung eine andere Farbe annehmen und es können Polierspuren entstehen. ## 2-Schicht Lack **Was ist ein 2-Schicht Lack?** Das 2-Schicht-Lack-System ist auch bekannt als Basislack-Klarlack-System. Als farbgebende Komponente wird ein Basislack (wasser- oder lösemittelbasierend) verwendet, der nach der vollständigen Trocknung mit einer 2. Schicht, dem Klarlack, überlackiert werden muss. Basislacke zeichnen sich durch ihre hohe Deckkraft und ein breites Farbspektrum aus. Sie sind jedoch ohne Überlackierung mit Klarlack matt und nicht wetterbeständig. Der Glanzgrad entsteht erst durch den Klarlackauftrag. Der Basislack muss vollständig getrocknet sein. Im Anschluss trägt man einen 1-Komponenten (1K) oder 2-Komponenten (2K) Klarlack auf, der die Effektpartikel und Farbbrillanz des Basislackes zum Vorschein bringt. **Was bedeutet beim 2-Schicht Lack der Zusatz HS, UHS oder MS?** MS (Medium Solid) besitzt einen geringeren Festkörperanteil bzw. hohen Lösemittelanteil. Aufgrund der VOC-Verordnung gibt es seit Ende 2007 keine MS Klarlacke mehr in der EU. HS (High-Solid) bedeutet einen hohen Festkörper- bzw. niedrigen Lösemittelanteil als beim MS Lack. UHS bedeutet Ultra-High-Solid. Hier ist der Festkörperanteil höher als beim HS Klarlack bzw. der Lösemittelanteil noch geringer. UHS Klarlack ist aufgrund der komplizierten Applikation nur für Profis geeignet. Durch den höheren Festkörperanteil benötigen HS und UHS Klarlacke für eine deckende Schicht nur einen Auftrag. Bei einem MS Klarlack benötigt man jedoch mindestens 2 Schichten Klarlack um eine deckende Schicht zu generieren. High-Solid Klarlack ist widerstandsfähiger als Medium-Solid Klarlack. Er ist resistent gegen Benzin und Umwelteinflüsse. **Was sind die Vorteile von 2-Schicht-Systemen?** Sie weisen gegenüber Einschichtlacken eine bessere Beständigkeit gegen mechanische Belastungen (z. B. Bürsten in Waschanlagen oder bei diversen Stößen) und chemische Belastungen (z. B. Benzin, Salz, Bremsenabrieb), sowie Umwelteinflüssen (z.B. UV-Strahlung und Hitze) auf. Sie haben eine größere Tiefenwirkung und satteren Lackstand (höhere Farbintensität als Einschichtlacke). Oberflächen, auf denen ein 2-Schicht-System angewendet wurde, sind deutlich leichter zu polieren als Oberflächen mit einer Einschichtlackierung. Bei korrektem Vorgehen sind auch nach Jahren noch keine Polierspuren zu sehen. Es ist möglich, mit dem Zweischicht-System sowohl Unifarben als auch Metallic- und Perleffekt-Farben herzustellen. **Wo wird das 2-Lackschicht-System hauptsächlich eingesetzt?** In der Autoproduktion wird heutzutage sehr oft mit dem 2-Schicht-System gearbeitet. Dabei kommen vor allem wasserlösliche Basislacke und Klarlacke in HS (High Solid) zum Einsatz. Möchte man ein zweischicht lackiertes Auto reparieren, sollte man dafür unbedingt auch ein 2-Schicht-System benutzen. Bei einem Auto, welches mit einem Einschichtlack repariert wurde, sind die Übergänge immer sichtbar. **Wann ist ein 2-Schichtlack-System sinnvoll?** Eine 2-Schicht-Lackierung ist sinnvoll, wenn man für sein Auto oder sein Projekt eine Lackierung möchte, die einen sehr schönen Lackstand und einen satten Tiefenglanz (hohe Farbsättigung) erzielt. 2-Schicht-Lack ist einfach zu handhaben. Kratzer und Schrammen sind mit 2-Schicht-Lack-Systemen relativ problemlos zu beseitigen. ## 3-Schicht Lack **Was ist ein 3-Schicht-Lack?** Ein 3-Schicht-Lack - oder "Grund-Basis-Klarlack"-System genannt - besteht in der Regel aus einem stark pigmentierten Grundlack, über den eine weitere, hauptsächlich aus Effektpigmenten bestehende Basislackschicht aufgetragen wird. Diese wird wiederum mit einer 1K/1-Komponenten oder 2K/2-Komponenten Klarlackschicht versiegelt. Auch hier gilt zu beachten, dass die einzelnen Schichten vollständig (am besten über Nacht) getrocknet sind, bevor die nächste aufgetragen wird. **Wie funktioniert die Lackierung eines 3-Schicht-Lackes?** Mithilfe einer 3-Schicht-Lackierung lassen sich changierende Farbtöne, wie z.B. Perlmutt, erstellen. Beim Dreischichtlack trägt man zuerst den Grundlack (wasser- oder lösemittelbasierend) auf, also einen deckenden Uni-Grundton oder metallic Ton. Der Grundlack hinterlässt nach dem Verdunsten des Trägers eine matte Oberfläche. Die Trocknungsdauer beträgt bei optimaler Lackdicke ca. 60 Minuten. Aschließend wird Basislack mit Effektpigmenten aufgetragen, der ebenfalls eine glanzlose Fläche hinterlässt. Nach der Trocknung (am besten über Nacht) trägt man final einen 1K (1-Komponenten) oder 2K (2-Komponenten) Klarlack in HS oder UHS (High-Solid oder Ultra-High-Solid) Qualität auf. Dieser ist maßgebend für den Glanzgrad der kompletten Lackierung. 3-Schicht-Systeme werden heutzutage nicht mehr ausschließlich für Luxusautos verwendet, sondern auch immer öfter für Großserien Autos angeboten. **Wann ist ein Dreischichtlacksystem sinnvoll?** Ein 3-Schicht-Lack-System ist sinnvoll, wenn man bereit ist, etwas Geld in eine anspruchsvolle Lackierung zu investieren. Möchte man ein individuell lackiertes Auto mit extremem Tiefenglanz und Effekten haben, ist dies die Lackierung der Wahl. Kratzer oder eine Schramme am Auto können ähnlich wie bei einem 2-Schicht-Lack ausgebessert werden. ## 1K- und 2K-Lack **Was bedeutet 1K?** 1K ist die Abkürzung von "eine Komponente". Das sind grundsätzlich alle Produkte, die ohne die Beigabe eines Härters verarbeitet werden. **Was bedeutet 2K?** Das ist die Kurzform von "zwei Komponenten" und meint somit alle Produkte, die durch die Zugabe eines Härters aushärten / trocknen. 2K Lacke gibt es nicht nur als Literware, sondern auch als Spraydose. Lack und Härter sind in der Lackspraydose durch eine Membran voneinander getrennt. Nach dem Durchstechen der Membran vermischen sich beide Komponente und es wird eine chemische Reaktion in Gang gesetzt, die nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Der gemischte Lack sollte innerhalb 12 Stunden vollständig aufgebraucht werden, da er ansonsten im Gebinde aushärtet. Um Lack und Härter optimal zu durchmischen, sollte die Spraydose mind. 2 Min. gut geschüttelt werden, bevor sie verwendet wird. Das 2-Komponenten-System ist benzin- bzw. chemikalienfest, besonders robust sowie beständig gegen Kratzer und Witterungseinflüssen und gewährleistet höchste Produktqualität. **Was ist der Unterschied zwischen einem 1K- und einem 2K-Klarlack?** Der 2K Klarlack ist im Vergleich zu einem 1K Klarlack robuster und benzin- bzw. chemikalienfester. Er eignet sich demnach optimal für die Lackierung von Felgen, Motorradtanks und allen weiteren, hoch belasteten Bauteilen. ## Acrylharz und Alkydharz (Kunstharz) **Was ist der Unterschied zwischen Acrylharz und Alkydharz (Kunstharz)?** Es gibt grundsätzlich diese zwei verschiedenen Lacktypen, die sich im Hinblick der verwendeten Bindemittel (Harze) unterscheiden. Acrylharzlacke sind wasserhaltig, während die Alkydharzlacke lösemittelhaltig sind. Die beiden Lacktypen unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich der Inhaltsstoffe, sondern sie weisen auch verschiedene Eigenschaften bzgl. ihrer Oberflächenbeschaffenheit und -qualität auf. **Was ist Acrylharzlack?** Acrylharz ist ein Kunstharz und gilt als besonders haltbar. Er wird in vielen Klebstoffen, Farben und Lacken verwendet. Als Acrylharzlacke werden alle Lacke bezeichnet, bei denen Acrylharze als Bindemittel fungieren. **Was ist Alkydharzlack?** Alkydharzlacke, auch kurz Alkydlacke bzw. -farben genannt, sind im Innen- als auch im Außenbereich einsetzbar und geeignet für Holz oder Metall. Der Begriff Alkyd setzt sich aus Alkohol und Acid zusammen. Durch diese "künstliche" Herstellung spricht man im Zusammenhang mit Alkydharzlacken auch von Kunstharzlacken. Vor der Entwicklung des Kunstharzes wurden Naturharze verwendet. **Was sind die Eigenschaften von Acrylharzlack?** Dieser Lack trocknet schnell und ist nach ca. 60 Minuten vollständig ausgehärtet. Klebefrei ist der Lack nach ca. 15-20 Minuten. Hierbei ist jedoch der Härter und die Temperatur zu berücksichtigen. Die Trocknung kann demnach durch Wärmezufuhr (60°C Objekttemperatur) stark beschleunigt werden (z.B. durch eine Trocknungskabine). Ein Überlackieren des Acrylharzlackes mit sich selbst und weiteren Lacksystemen ist nach dem Durchhärten möglich. Jedoch ist ein Anschleifen nach der vollständigen Aushärtung notwendig, damit weitere Lackschichten bestmöglich haften. Acrylharzlack weist eine hohe Beständigkeit gegen mechanische Beanspruchung des Lackes, wie z.B. die Bürsten in der Waschanlage oder bei Stößen aller Art, Putz- und Reinigungsmittel, Vogelkot und Kraftstoff auf. Ein Acrylharzlack schützt gegen Korrosion. Hierbei spielt allerdings auch die gründliche Reinigung des Untergrunds vor der Lackierung und die benutzte Grundierung eine entscheidende Rolle. Witterungsbedingungen und UV-Strahlung machen Acrylharzlack nichts aus. So vergilbt der Lack bei Sonneneinstrahlung nicht und platzt bei Minustemperaturen nicht auf. Acrylharze sind Bindemittel und bleiben farbneutral. Im Gegensatz zu Alkydharzlacken enthalten Acrylharzlacke weniger Lösemittel. So lassen sich die verwendeten Werkzeuge und Pinsel einfacher säubern. Acrylharzlack ist nicht so geruchsintensiv wie Alkydharzlack. Vor allem in 2-Komponenten (2K) UHS/HS (Ultra-High-Solid/High-Solid) Decklacken und Klarlacken wird Acrylharzlack verwendet. Durch das Hinzufügen von UHS/HS (Ultra- High-Solid/High-Solid) Härter wird eine Vernetzung des Harzes ins Laufen gebracht, die wiederum eine komplette Durchhärtung des Materials zur Folge hat. > Wenn Kraftstoff auf den Lack trifft, sollte man die betreffende Stelle nicht sofort abwischen, auch wenn sie aufquillt. Stattdessen sollte man ca. 24 Std. warten, da der Treibstoff nach diesen meist verdunstet ist und sich die Lackschicht erholt und wieder glättet. **Welche Eigenschaften besitzen Alkydharzlacke?** Sie trocknen sehr langsam an der Luft. Es handelt sich hier meist um 1-Komponenten (1K) Lacke bei denen sich die Zugabe von Härter empfiehlt um eine schnellere Trocknung zu erzielen. Durch die langsame Trocknung kann nun aber auch bei sehr großen Flächen eine gleichmäßig glatte Farbverteilung erreicht werden, ohne dass sichtbare Übergänge bleiben. Sie weisen gegenüber dem Acrylharzlack eine geringere bzw. deutlich schlechtere Beständigkeit gegen mechanische Belastung, Kraftstoff, Witterung und UV-Strahlung auf. Alkydharzlacke verleihen einen hohen Glanzgrad, allerdings nicht so witterungsbeständig wie bei Acrylharzlacken. Diese Lacke sind sehr günstig, aber prinzipiell nicht empfehlenswert für die Lackierung von Pkw. In der Autoindustrie wurde der Alkydharzlack in der Mitte der 70er-Jahre durch den Acrylharzlack ersetzt. Aber um einen Oldtimer möglichst dem Original entsprechend zu restaurieren werden Alkydharzlacke weiterhin eingesetzt. ## NC-Lack **Was ist NC Lack?** NC ist die Kurzform von Nitrocelluloselack (Nitro-, NC- oder CN-Lack). Die alternative Schreibweise ist hier Nitrozelluloselack. Diese kommt aus einer Familie von Lacken (oder, im weiteren Sinne, Anstrichen), die nach dem verwendeten Bindemittel Cellulosenitrat – häufig falsch als „Nitrocellulose“ bezeichnet bzw. benannt ist. Meist wird das Cellulosenitrat mit Alkydharzen kombiniert. Nitrolacke werden für den Innenbereich, das Lackieren von Möbeln, Hölzern oder Musikinstrumenten genutzt. Sie sind schnelltrocknend und leicht verarbeitbar. Neben der schlechten Wiederüberstreichbarkeit mit Nitrolacken gelten diese Lacke als vergleichsweise witterungsempfindlich, wenig lichtecht und wenig beständig gegen Chemikalien, Wasser und Wärme. Es lohnt sich Alternativen wie z.B. Acryllack in Erwägung zu ziehen. ## AC-Lack **Was ist ein AC Lack?** AC-Lack bedeutet Acryllack. Diese Lacke sind Polymere aus Acryl- und Methacrylsäure und werden häufig mit Alkyd- oder Epoxidharzen gemischt. Durch die Verdunstung des (zumeist) Wassers, welches als Lösungsmittel fungiert (weniger als 20 %), härten diese Dispersionslacke, wie sie auch bezeichnet werden, aus. Diese Lacke sind wegen ihrer Umwelteigenschaften immer stärker auf dem Markt vertreten. Eine Verdünnbarkeit ist meist nur mit Spezialverdünnungen der Hersteller möglich. Hohe Witterungsbeständigkeit, gute Elastizität, Haftung und Härte zeichnen diese Lacke aus. Es sind jedoch lange Trockenzeiten nötig, die sich allerdings verkürzen, wenn die Lacke mit anderen Harzen gemischt werden. Ein Hochglanz ist mit diesen Lacken nur erreichbar, wenn diese entsprechend hergestellt worden sind. Der Unterschied von Acryllack zu Acrylharzlack ist das Lösungsmittel. Bei Kunstharzlacken ist dies ein leicht flüchtiges, organisches Lösungsmittel, bei Acryllack ist es Wasser. --- # Häufig gestellte Fragen *MG PRIME · MG Colors GmbH — https://www.mg-prime.com/de/i/questions-and-answers* ## Grundierung und Haftung **Wie kann ich Haftungsschwierigkeiten bei der Lackierung vermeiden?** Die zu lackierende Fläche sollte generell immer trocken, sauber und fettfrei sein. Die Fläche sollte vorab gründlich mit Silikonentferner gereinigt werden. Bei speziellen oder problematischen Untergründen, wie z.B. Kunststoffen oder NE-Metallen, verwenden Sie am besten immer den entsprechenden Haftvermittler. Für die Lackierung auf blankem Metall ist eine passende Grundierung oder ein passender Füller unbedingt notwendig. ## Trocknung und Belastbarkeit **Wieso ist die Zwischenablüftzeit für die Lackierung notwendig?** Damit sich keine Läufer bilden, sollte zwischen jedem Lackauftrag eine Ablüftzeit von mindestens 20 Minuten erfolgen. **Wie lange benötigt Basislack zum Trocknen?** Die Trocknungsdauer des Basislackes beträgt bei optimaler Lackdicke ca. 60 Minuten (abhängig von der lackierten Schichtstärke und der Objekt- und Umgebungstemperatur). Sollte der Basislack dicker aufgetragen worden sein, kann sich die Trocknungszeit auch erhöhen. Daher lieber den Basislack am besten über Nacht trocknen lassen, bevor der Klarlack aufgetragen wird. **Was bedeutet grifffest?** Die Oberfläche der Lackschicht ist getrocknet, jedoch ist der gesamte Farbauftrag noch nicht vollständig durchgetrocknet, dann wird dies als grifffest bezeichnet. **Wann ist eine Lackierung belastbar?** Belastbar ist eine Lackierung, wenn sie komplett durchgetrocknet ist. (mind. 12 Stunden) Eine Trocknung über Nacht ist optimal. **Was versteht man unter oxidativ trocknendem Lack?** Die Aushärtung des Lackes unter Einfluss von Luftsauerstoff. Nach der Aushärtung ist kein Anlösen mit Lösemitteln mehr möglich. **Was ist ein chemisch trocknender Lack (2K)?** Die Trocknung erfolgt durch eine chemische Reaktion mit einer zweiten Komponente, dem Härter. Komplett durchgetrocknet sind die Lacke sehr robust, witterungs- und UV-beständig. 2-Komponenten-Lacke werden von Benzin und den meisten Chemikalien nicht angelöst. **Was ist ein physikalisch trocknender Lack?** Lacke, bei denen der Trocknungsvorgang auf der Verdunstung des Lösemittels beruht. Die Farbpigmente verbleiben nach dem Verdunsten des Lösungsmittels auf der Oberfläche. Der Lack kann mit Lösemitteln, wie Aceton oder Universalverdünnung, wieder gelöst werden. ## Risse, Bläschenbildung, Orangenhaut... **Wie vermeide ich Blasen und Runzeln?** Kunstharzlacke sind oxidativ trocknende Lacke, d.h. die Trocknung erfolgt unter Einfluss von Luftsauerstoff. Es dauert ca. 6 Stunden, bis die oberste Lackschicht angetrocknet ist. Nach dieser Zeit sollte der Lack nicht mehr überlackiert werden, da bei einem erneuten Lackauftrag und somit durch erneute Zuführung von Lösungsmitteln, die unteren Lackschichten aufquellen. Wird ein Kunstharzlack mit einer anderen Lackart oder mit sich selbst nach seiner Durchtrocknung überlackiert, zieht er hoch bzw. bildet Runzeln. **Wie vermeide ich „Orangenhaut“ beim Lackieren?** Diese lässt sich vermeiden, wenn Sie bei ca. 20 bis 25°C einen konstanten Lackierabstand von ca. 15 – 25 cm einhalten. Ist der Sprühabstand zu groß, entsteht „Orangenhaut“. Der sogenannte „Sprühnebel“ ist bereits in der Luft angetrockneter Lack, welcher sich auf der Oberfläche absetzt und nicht mehr verläuft. Zuerst ist die Oberfläche nur rau und matt, dann bilden sich jedoch Dellen, die sogenannte „Orangenhaut“. **Warum bleibt die Lackierung klebrig und trocknet nicht aus?** Bei zu geringen Temperaturen trocknet der Lack nicht aus. Unter 20°C verlangsamt sich der Trocknungsprozess, da das Lösemittel mit abnehmender Temperatur schlechter verdunstet. Der Lack muss langsam erwärmt werden, damit er durchtrocknet. Der häufigste Grund für eine schlecht trocknende Lackierung ist aber ein zu dicker Lackaufbau! Beim Lackieren ist weniger mehr. Keinesfalls sollte versucht werden, durch einen übermäßig dicken Lackaufbau Fehler in der Untergrundvorbereitung zu kaschieren. **Wie kann ich Läuferbildung vermeiden?** Es gibt mehrere Ursachen für Läufer oder auch Nasen genannt (getrocknete Tropfen aus Farbe). Um dies zu vermeiden, sollten Sie immer auf folgende Punkte achten: Zwischen jedem Lackauftrag sollte eine Ablüftzeit von mindestens 20 Minuten eingehalten werden. Der Sprühabstand zum Objekt sollte nicht zu gering sein (mind. 15 - 25 cm). Bringen Sie den Lack nicht zu dick in einem Auftrag auf. Lieber öfter dünn, als einmal zu dick auftragen. Tragen Sie den Lack nach Ablüftung der Nebelschicht in 1-2 dünnen Schichten gleichmäßig in sich zu ⅓ überlappenden Bahnen auf. Die ideale Verarbeitungstemperatur liegt zwischen 20 und 25°C bei möglichst geringer Luftfeuchtigkeit. Achten Sie darauf, dass alle verwendeten Arbeitsmaterialien sowie das zu lackierende Objekt und die Lackierumgebung diese Temperatur haben. **Warum ist mein Lackierergebnis rau und glänzt nicht?** Aufgrund eines zu großen Sprühabstandes verläuft der Lack auf der Oberfläche nicht mehr. Er trocknet bereits in der Luft und setzt sich als „Sprühnebel“ auf der Oberfläche ab. Man kann dies durch einen konstanten Lackier Abstand von ca. 15 - 25cm vermeiden. Lackieren Sie immer an einem vor Wind und direkter Sonneneinstrahlung geschützten Ort! Indem man bei der idealen Verarbeitungstemperatur von ca. 20 bis 25°C und bei einer geringen Luftfeuchtigkeit arbeitet, ist dies vermeidbar. Außerdem kann der Glanz der Lackierung durch den in der Luft enthaltenen und aufgewirbelten Staub vermindert werden. Es ist aber zu berücksichtigen, dass Basislack vor dem Auftrag des Klarlackes immer matt austrocknet! Erst durch den Auftrag des Klarlackes entsteht der finale Hochglanz. Auch sollte darauf geachtet werden, dass der Basislack vor dem Klarlackauftrag zu 100% durchgetrocknet ist. Ist dies nicht der Fall, können die Lösungsmittel des Basislackes nicht mehr entweichen und beschädigen den aufgetragenen Klarlack von “unten”, so dass dieser matt wird. **Wie beseitige ich den sogenannten „Weiß angelaufenen“ Lack?** Der graue Schleier entsteht, wenn bei zu hoher Luftfeuchtigkeit lackiert wurde. Dieser kann nach guter Durchtrocknung der Lackschicht (mind. 2 Wochen) herauspoliert werden. Bei geringer Luftfeuchtigkeit liegt die optimale Verarbeitungstemperatur zwischen 20 und 25°C. **Warum sprüht meine bereits gebrauchte Dose nicht mehr?** Ein Hauptgrund hierfür ist, dass der Lack im Ventil der Dose getrocknet ist und diese verstopft hat. Höchstwahrscheinlich wurde das Ventil nach dem letzten Gebrauch nicht leer gesprüht. Achten Sie immer darauf, nach dem letzten Gebrauch der Dose diese umzudrehen und das Ventil leer zu sprühen. (Es darf nur noch Treibgas aus dem Ventil kommen). ## Haltbarkeit, Lagerung und Entsorgung **Wie sollte ich meine Dosen lagern?** Lackdosen sollten nie über 40°C gelagert werden. Die Gebinde sollten immer gut verschlossen sein. Die optimale Lagerung ist in kühlen und trockenen Räumen. Vermeiden Sie generell Frost, aber auch direkte Sonneneinstrahlung über einen längeren Zeitraum. **Wie lange sind die einzelnen Gebinde haltbar?** Generell gilt: Lagern Sie die Lacke gut verschlossen, trocken und kühl. Vermeiden Sie Frost, aber auch eine direkte Sonneneinstrahlung über einen längeren Zeitraum. Lackstifte sind bei korrekter Lagerung (dunkel und frostsicher) bis zu 6 Jahre haltbar. Spraydosen können unbenutzt und optimal gelagert ebenfalls bis zu 6 Jahre verwendet werden. Wenn die Spraydose bereits verwendet wurde, die Dose auf den Kopf drehen und Sprühkopf vollständig leer sprühen, damit der Lack die Düse nicht verstopft. Achtung! Dies gilt nicht für 2K-Spraydosen nach der Aktivierung! Literware (Basislack) (Gebinde von 0,5/1,0 Liter) ist gut verschlossen und richtig gelagert ein halbes Jahr haltbar. Literware (Acryllack) (Gebinde von 0,5/1,0 Liter) ist gut verschlossen und richtig gelagert bis zu 6 Jahre lagerfähig. **Wie lange kann eine 2K-Spraydose benutzt werden?** 2K-Spraydosen beinhalten zwei, durch eine Membran getrennte Kammern. In der einen Kammer ist der Lack, in der anderen der Härter. Erst nach dem Aktivieren durch das Eindrücken des Ventils auf der Unterseite der Dose, vermischen sich die beiden Komponenten (mind. 2 Minuten sorgfältig schütteln). Der Lack ist dann für ca. 12 Stunden verarbeitungsfähig und sollte in dieser Zeit vollständig aufgebraucht werden. ## Farbton, Farbcode und Farbtonabweichung **Wie entstehen die Farbtonabweichungen in meiner Lackierung?** Einer der Gründe ist wohl, dass der Lack nicht lange und sorgfältig genug aufgeschüttelt bzw. aufgerührt wurde. Vor der Lackierarbeit sollte die Lackspraydose mindestens 2 Minuten, vom hörbaren Anschlag der Kugeln an gerechnet, aufgeschüttelt werden. Den Lack für die Lackierpistole ebenfalls immer vollständig und sorgfältig aufrühren. So werden die Pigmente, die sich durch die Lagerung auf dem Dosenboden absetzten, gut durchgemischt. Auch kommt vor, dass die verwendete Farbe nicht deckend aufgetragen wurde. Die Grundierung scheint dann durch und verfälscht den Farbton. Bei Metallic Lacken hängt das Ergebnis sehr vom Sprühabstand ab. Bei zu geringem Sprühabstand wird der Farbton zu dunkel, während bei zu großem Sprühabstand das Endergebnis zu hell ist. Sie sollten zunächst Probe Sprühen, den Farbton vergleichen und dann den idealen Sprühabstand mit ca. 15 - 25 cm einhalten. **Wo finde ich den passenden Farbcode für mein Fahrzeug?** An jedem Fahrzeug befindet sich ein Typenschild. Dieses ist von Hersteller zu Hersteller an unterschiedlicher Stelle angebracht, wie z.B. im Motorraum, im Kofferraum, an der B-Säule auf der Fahrer- oder Beifahrerseite. Auf diesem Typenschild ist neben den diversen Fahrzeugdaten auch die Lacknummer (Farbcode) vermerkt. Diese Lacknummer benötigt man zur einwandfreien Identifikation des Lackes. Anhand dieser Nummer werden unsere Lacke nach original Herstellerangaben gemischt. Der Farbname, das Fahrzeugmodell oder das Baujahr kann nicht zur eindeutigen Lack Identifikation herangezogen werden. Falls Sie den Code nicht finden, können Sie jederzeit mittels der Fahrzeug-ID (im Fahrzeugschein) direkt beim Hersteller anrufen. Dieser kann Ihnen den verwendeten Farbcode nennen. Bei Motorrädern ist die Lack Identifikation immer etwas schwierig. Am besten Sie fragen bei Ihrem Motorradhändler nach wie der Lack heißt und suchen dann in unseren Angeboten nach dem Farbnamen. Ausschließlich an den Lackcodes sollte man sich bei Motorrädern nicht orientieren, da diese nicht immer in einem so standardisiertem System wie bei PKWs vergeben werden. **Wie kann ich den Farbton/Helligkeit beim Lackieren beeinflussen?** Durch den Abstand von Lackierpistole/Spraydose und Objekt kann die Helligkeit in Grenzen verändert werden. Gerade bei Metalliclacken wird der Farbton mit einem größeren Lackierabstand etwas heller und mit einem kleineren Lackierabstand etwas dunkler. Die Metallic-Partikel treffen dadurch in einem anderen Winkel auf das zu lackierende Objekt, was eine leichte Änderung der Farbe ergibt. ## Lackierpistole: Einstellung und Reinigung **Mit was kann ich meine Lackierpistole reinigen?** Nach der Lackierung mit Wasserbasislack kann die Spritzpistole mit Wasser gereinigt werden. Nach der Lackierung mit Acryllack sollte die Spritzpistole mit 2K-Acrylverdünnung gereinigt werden. **Mit welchem Druck und welcher Düse soll ich lackieren?** Die besten Ergebnisse werden mit einer 1,3er Düse bei Basis- und Klarlacken und ca. 1,6 bis 1,7 mm bei Grundierungen sowie einem Druck von ca. 3 Bar an der Lackierpistole erzielt. --- # Kratzer ausbessern mit dem Lackstift *MG PRIME · MG Colors GmbH — https://www.mg-prime.com/de/i/fix-scratches* ## Vorbereitung und Reinigung 1. Bringen Sie alle Gebinde vor der Verwendung auf Zimmertemperatur und rühren den Lack sorgfältig auf. 2. Prüfen Sie vor dem Lackieren unbedingt die Farbtongenauigkeit an einer unauffälligen Stelle wie in der Motorhaube oder der Heckklappe. > Achtung! Der Basislack ist matt. Der Glanzgrad entsteht erst durch den Klarlackauftrag. ## Anschleifen 1. Entfernen Sie grobe Verschmutzungen wie Rost mit Schleifpapier. 2. Hierfür empfehlen wir Ihnen ein feines Schleifpapier der Körnung 800 bis 1000. 3. Achten Sie darauf, dass der umliegende Lack dabei nicht beschädigt wird. ## Waschen und Reinigen 1. Reinigen Sie die zu lackierende Stelle. Der Untergrund muss staubfrei, trocken und fettfrei sein. Hierfür ist ein Silikonentferner optimal geeignet. ## Basislack auftupfen 1. Reinigen Sie die zu lackierende Stelle. Der Untergrund muss staubfrei, trocken und fettfrei sein. Hierfür ist ein Silikonentferner optimal geeignet. > Achtung! (Grundlack und) Basislack müssen eine geringere Höhe haben als der umliegende Originallack. Den Kratzer nicht vollständig mit Lack auffüllen. ## Trocknen lassen 1. Der Basislack muss vollständig getrocknet sein, bevor der Klarlack aufgetragen werden kann. 2. Die Trocknungszeit hängt stark von der Objekt- und Außentemperatur ab und beträgt bei optimaler Lackdicke ca. 60 Minuten. 3. Lassen Sie den Lack im besten Fall über Nacht vollständig trocknen. > Achtung! Der Basislack ist matt. Der Glanzgrad entsteht erst durch den Klarlackauftrag. --- # Lackieren mit der Sprühdose *MG PRIME · MG Colors GmbH — https://www.mg-prime.com/de/i/use-spraycan* ## Vorbereitung und Reinigung 1. Bringen Sie alle Gebinde vor der Verwendung auf Zimmertemperatur. 2. Generell sollte jede Spraydose vor Gebrauch mindestens zwei Minuten gut geschüttelt werden. 3. Prüfen Sie vor dem Lackieren unbedingt die Farbtongenauigkeit an einer unauffälligen Stelle wie in der Motorhaube oder der Heckklappe. > Achtung! Der Basislack, sowie der Grundlack sind matt. Der Glanzgrad entsteht erst durch den Klarlackauftrag. ## Anschleifen 1. Entfernen Sie grobe Verschmutzungen wie Rost mit Schleifpapier. 2. Hierfür empfehlen wir Ihnen ein feines Schleifpapier der Körnung 800 bis 1000. 3. Achten Sie darauf, dass der umliegende Lack dabei nicht beschädigt wird. ## Waschen und Reinigen 1. Reinigen Sie die zu lackierende Stelle. Der Untergrund muss staubfrei, trocken und fettfrei sein. Hierfür ist ein Silikonentferner optimal geeignet. ## Abkleben 1. Kleben Sie die nicht zu lackierenden Stellen sauber ab. 2. Am besten von einer Kante bzw. Sicke zur nächsten. ## Grundierung 1. Tragen Sie die Grundierung in sich zu 2/3 überlappenden Bahnen gleichmäßig auf und lassen sie vollständig trocknen. 2. Die Trocknungszeit hängt stark von der Objekt- und Außentemperatur ab. ## Nass anschleifen 1. Schleifen Sie die vollständig getrocknete Grundierung sorgfältig mit Schleifpapier nass an. 2. Hierfür empfehlen wir Ihnen ein feines Schleifpapier der Körnung 800 bis 1000. ## Staubfrei mit Honigtuch 1. Reinigen Sie die Fläche erneut mit Silikonentferner. 2. Wischen Sie die Fläche mit einem Staubbindetuch oder einem Honigtuch ab um eine staub- und fettfreie Oberfläche zu bekommen. ## Basislack auftragen 1. Tragen Sie die Farbe in sich zu 2/3 überlappenden Bahnen gleichmäßig auf und lassen sie vollständig trocknen. 2. Die Trocknungszeit hängt stark von der Objekt- und Außentemperatur ab. ## 2K Klarlackdose 1. Lösen Sie den Aktivierungsknopf aus der Verschlusskappe und setzten ihn auf den Stift am Dosenboden auf. Den Stift mit dem Knopf eindrücken, bis ein Knacken zu hören ist. 2. Die Spraydose ca. 2 Minuten schütteln, bis der Härter mit dem Lack gut vermischt ist. Die Mischkugeln müssen hörbar sein. > Achtung! Nach Aktivieren ist die Spraydose 12 Stunden haltbar und sollte in dieser Zeit vollständig aufgebraucht werden. ## Klarlack auftragen 1. Den Klarlack in der gleichen Vorgehensweise wie den Basislack gleichmäßig und deckend in sich zu 2/3 überlappenden Bahnen auftragen und 24 Stunden trocknen lassen. > Achtung! Der Basislack muss vollständig durchgetrocknet sein, bevor der Klarlack aufgetragen werden kann. --- # Lackieren mit der Lackierpistole *MG PRIME · MG Colors GmbH — https://www.mg-prime.com/de/i/use-paintgun* ## Vorbereitung und Reinigung 1. Bringen Sie alle Gebinde vor der Verwendung auf Zimmertemperatur und rühren den Lack sorgfältig auf. 2. Prüfen Sie vor dem Lackieren unbedingt die Farbtongenauigkeit an einer unauffälligen Stelle wie in der Motorhaube oder der Heckklappe. > Achtung! Der Basislack, sowie der Grundlack sind matt. Der Glanzgrad entsteht erst durch den Klarlackauftrag. ## Anschleifen 1. Entfernen Sie grobe Verschmutzungen wie Rost mit Schleifpapier. 2. Hierfür empfehlen wir Ihnen ein feines Schleifpapier der Körnung 800 bis 1000. 3. Achten Sie darauf, dass der umliegende Lack dabei nicht beschädigt wird. ## Waschen und Reinigen 1. Reinigen Sie die zu lackierende Stelle. Der Untergrund muss staubfrei, trocken und fettfrei sein. Hierfür ist ein Silikonentferner optimal geeignet. ## Abkleben 1. Kleben Sie die nicht zu lackierenden Stellen sauber ab. 2. Am besten von einer Kante bzw. Sicke zur nächsten. ## Grundierung 1. Tragen Sie die Grundierung in sich zu 2/3 überlappenden Bahnen gleichmäßig auf und lassen sie vollständig trocknen. 2. Die Trocknungszeit hängt stark von der Objekt- und Außentemperatur ab. ## Nass anschleifen 1. Schleifen Sie die vollständig getrocknete Grundierung sorgfältig mit Schleifpapier nass an. 2. Hierfür empfehlen wir Ihnen ein feines Schleifpapier der Körnung 800 bis 1000. ## Staubfrei mit Honigtuch 1. Reinigen Sie die Fläche erneut mit Silikonentferner. 2. Wischen Sie die Fläche mit einem Staubbindetuch oder einem Honigtuch ab um eine staub- und fettfreie Oberfläche zu bekommen. ## Grundlack prüfen 1. Sollte Grundlack im Lieferumfang enthalten sein, diesen zuerst in der gleichen Art wie den Basislack auftragen. 2. Unterscheiden können Sie den Grundlack vom Basislack durch das aufgebrachte Zusatz-Etikett auf der Rückseite des Gebindes. ## Erste Schicht Basislack auftragen 1. Nebeln Sie die Fläche in sich zu 2/3 überlappenden Bahnen gleichmäßig mit Basislack an. 2. Die Nebelschicht sollte nicht deckend auftragen werden und anschließend 20 Minuten ablüften. ## Zweite Schicht Basislack auftragen 1. Die zweite Schicht Basislack gleichmäßig und deckend in sich zu 2/3 überlappenden Bahnen auftragen. 2. Die Trocknungszeit hängt stark von der Objekt- und Außentemperatur ab und beträgt bei optimaler Lackdicke ca. 60 Minuten. Lassen Sie den Lack im besten Fall über Nacht vollständig trocknen. ## Klarlack auftragen 1. Mischen Sie den Klarlack und den Härter im Verhältnis 2:1. Mischen Sie immer nur die Menge an, die Sie gerade für Ihre Lackierung benötigen. 2. Den Klarlack in der gleichen Vorgehensweise wie den Basislack gleichmäßig und deckend in sich zu 2/3 überlappenden Bahnen auftragen und 24 Stunden trocknen lassen. > Achtung! Der Basislack muss vollständig durchgetrocknet sein, bevor der Klarlack aufgetragen wird. --- # Über uns *MG PRIME · MG Colors GmbH — https://www.mg-prime.com/de/i/about-us* ## Hochwertige Lacke. Innovative Technik. Persönliche Beratung. Alles "Made in Germany". Sie suchen maßgeschneiderte Lacklösungen, auf die Sie sich verlassen können? Willkommen bei MG Colors, Ihrem Partner für Qualität, Präzision und echte Leidenschaft für Lacke. MG Colors wurde 2016 als Ein-Mann-Betrieb von Michael Gallena mit dem Ziel gegründet, die Lackbranche durch neue Technologien und digitale Prozesse neu zu denken. Wir entwickeln unsere Software und Maschinen selbst, darunter eine weltweit patentierte, vollautomatische Mischmaschine. Das Ergebnis: höchste Präzision, reproduzierbare Ergebnisse und Qualität, die sich messen lassen kann. Mit einer eigenen Entwicklungsabteilung für Fahrzeuglacke und einem starken IT-Team verwalten wir heute über 4 Millionen Produkte auf mehreren Onlineportalen. Nach unserem erfolgreichen Markteintritt in Deutschland folgte zunächst die Expansion in die BeneluxLänder und nach Frankreich. Heute liefern wir zuverlässig in alle EU-Staaten – weltweite Lieferungen sind ebenfalls möglich, sprechen Sie uns einfach an. ## So individuell wie Ihr Projekt. Ob Auto, Motorrad, Boot, Modellbau oder ein einzigartiges Spezialvorhaben: bei uns finden Sie passgenaue Produkte, die exakt zu Ihrem Projekt passen. Mit persönlicher Beratung und einem mehrsprachigen Kundenservice, der schnelle Antworten und direkte Unterstützung bietet – ganz ohne lange Warteschleifen – begleiten wir Sie zuverlässig und individuell. Ganz gleich, ob Hobby, Handwerk oder Industrie: Wir hören zu, denken mit und liefern Lösungen, die Ihren Anforderungen entsprechen. ## Wir bekennen Farbe. Bei MG Colors übernehmen wir nicht nur für unsere Produkte Verantwortung, sondern auch für die Gesellschaft. Für uns bedeutet das: handeln. Für Menschen, Umwelt und Zukunft. Deshalb engagieren wir uns im Jugend- und Amateursport, fördern Schulprojekte und kooperieren mit Hochschulen. Denn wir glauben an Bildung, Teamgeist und die Kraft gemeinsamer Entwicklung. Werde Teil unseres Teams! ## Noch Fragen? Rufen Sie uns an oder schicken Sie uns eine Nachricht über das Kontaktformular. --- # Anleitungen *MG PRIME · MG Colors GmbH — https://www.mg-prime.com/de/i/guides* Step-by-step instructions for repairing and painting automotive surfaces. - [Kratzer ausbessern mit dem Lackstift](https://www.mg-prime.com/de/i/fix-scratches.md) - [Lackieren mit der Spraydose](https://www.mg-prime.com/de/i/use-spraycan.md) - [Lackieren mit der Lackierpistole](https://www.mg-prime.com/de/i/use-paintgun.md) - [Häufig gestellte Fragen (FAQ)](https://www.mg-prime.com/de/i/questions-and-answers.md) - [Lack Wikipedia](https://www.mg-prime.com/de/i/paint-knowledge.md)